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LeitfadenJohannes Hötter

KI: Cloud oder eigene Hardware?

Kaufen oder mieten? Ein interaktiver Rechner zeigt, wie Auslastung, Bedarfsspitzen und Leerlauf die Rechnung verändern.

Kaufen oder mieten? Probier’s aus.

Beispiel: tagsüber viele KI-Anfragen, nachts wenig. Beide Optionen liefern dieselbe angenommene Rechenleistung. Verschieb die Regler und beobachte, wie Bedarfsspitzen und Leerlauf die Kosten verändern.

30 %
2,5
00:00 · 11% einer GPU01:00 · 11% einer GPU02:00 · 11% einer GPU03:00 · 11% einer GPU04:00 · 11% einer GPU05:00 · 12% einer GPU06:00 · 14% einer GPU07:00 · 18% einer GPU08:00 · 24% einer GPU09:00 · 35% einer GPU10:00 · 48% einer GPU11:00 · 61% einer GPU12:00 · 72% einer GPU13:00 · 76% einer GPU14:00 · 72% einer GPU15:00 · 61% einer GPU16:00 · 48% einer GPU17:00 · 35% einer GPU18:00 · 24% einer GPU19:00 · 18% einer GPU20:00 · 14% einer GPU21:00 · 12% einer GPU22:00 · 11% einer GPU23:00 · 11% einer GPU1 GPU · vorgehalten00:0006:0012:0018:0023:00
Balken = tatsächlicher Bedarf. Gestrichelte Linie = gekaufte Kapazität für die Spitze. Auslastung: 30%.
12.000 €
36 Monate
2 €
0,3 €/kWh
Was wird in der Cloud abgerechnet?

Annahme: Jobs lassen sich bündeln und der Anbieter berechnet nur aktive GPU-Zeit. Startzeiten, Warteschlangen und Mindestabrechnung sind hier nicht enthalten.

Cloud

438 €/ Monat

15.779 € über 36 Monate

Eigene Hardware

522 €/ Monat

18.789 € über 36 Monate

Benötigte eigene Systeme: 1 · Einmaliger Kauf: 12.000 € · Strom pro Monat: 39 €.

Der Kauf würde sich gegenüber Miete nach ungefähr 48 Monaten ausgleichen.

Weitere Annahmen und Rechenweg
150 €
400 W
80 W

Monat = 730,5 Stunden. Kauf: Hardware für die Bedarfsspitze, über den Zeitraum verteilt, plus Strom und Wartung. Miete: aktive oder reservierte GPU-Stunden × Stundenpreis. Strom: aktive Stunden × Arbeitsleistung plus übrige Stunden × Leerlaufleistung. Preise sind veränderbare Beispielannahmen; Steuern, Finanzierung, Personal über den Wartungsbetrag hinaus, Netzkosten und Hardware-Wiederverkauf sind nicht berücksichtigt.

Erst den Bedarf verstehen

Stell dir vor, dein Team nutzt morgens und nachmittags viel KI, nachts kaum. Eine GPU kann eine bestimmte Menge Arbeit pro Stunde erledigen. 100 % Bedarf bedeutet hier: eine GPU wäre vollständig beschäftigt. 150 % braucht mehr als eine GPU. Der Rechner vergleicht dieselbe angenommene Rechenleistung auf beiden Seiten.

Kaufen: für die Spitze bezahlen

Eigene Hardware muss genug Kapazität für die stärkste Stunde haben. Brauchst du im Schnitt 30 % einer GPU, zahlst du trotzdem den ganzen Kaufpreis. Wenn die Spitze über 100 % steigt, kommt in diesem Beispiel ein zweites System dazu. Auch im Leerlauf fallen Strom und Betriebskosten an.

Mieten: das Abrechnungsmodell zählt

Bei aktiver Rechenzeit kosten gebündelte Jobs nur die benötigten GPU-Stunden. Bei einer dauerhaft laufenden Cloud-Instanz zahlst du auch nachts. Im Rechner kannst du zwischen diesen Annahmen umschalten. Automatische Skalierung, Mindestabrechnung, Ladezeiten und Latenz müssen in einem echten Angebot separat geprüft werden.

Was in die Rechnung gehört

Kaufkosten werden im Rechner über den gewählten Zeitraum verteilt. Dazu kommen Strom und monatliche Wartung. Für Strom zählen Arbeitsleistung und Leerlauf getrennt. Bei Miete werden GPU-Stunden mit dem Stundenpreis multipliziert. Der Amortisationspunkt vergleicht den einmaligen Kauf mit der Differenz zwischen Miete und laufendem Eigenbetrieb.

Ein Kostenmodell ist ein Ausgangspunkt

Die Regler sind Beispielannahmen, keine aktuellen Anbieterangebote. Hardware-Leistung hängt vom Modell, der Präzision, dem Speicher, der Batch-Größe und den Anforderungen an die Antwortzeit ab. Zusätzlich zählen Datenschutz, Verfügbarkeit, Personal, Netzwerke und Wartung. Verwende für eine konkrete Entscheidung eigene Messungen und Preise.

Entstehung: Kosten, Zeit und Fußabdruck

API-Kostenschätzung

Noch nicht erfasst

Erfasste Jobzeit

Noch nicht erfasst

CO₂e lokal, geschätzt

Noch nicht erfasst

Die Zahlen umfassen erfasste automatische Produktionsschritte dieser Sprache, inklusive beider Video-Themen. Joblaufzeiten werden addiert; parallele Jobs entsprechen nicht der verstrichenen Arbeitszeit. Textentwicklung, Programmierung, menschliche Arbeit, Hosting und nicht erfasste Versuche sind nicht enthalten.

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